Es geht langsam wieder aufwärts!

Ungeachtet zahlreicher unschöner Vorkommnisse, mit denen sich das Präsidium der BTU „herum-schlagen“ musste – stellvertretend seien hier nur der Name Norbert Siebelds, und die Finanzmisere der Stadt Berlin genannt – ging es im abgelaufe-nen Jahr bei den sportlichen Belangen beständig bergan. Zum Einen wurden eine Reihe neuer Ausdauer-mehrkampf-Wettkämpfe ins Leben gerufen, bzw. erstmalig durchgeführt und alteingesessene Ver-anstaltungen konnten mit neuen Startzahlrekorden aufwarten – trotz immer größerer Probleme bei der Genehmigung und Organisation. Zum Ande-ren konnten Berliner Athleten auch in diesem Jahr eine Reihe nationaler, wie auch internationaler Erfolge für sich verbuchen.

EM Duathlon in Zeitz: Mit Carsten Birkholz (Sisu) der sich in Bad Gan-dersheim bravourös für die Europameisterschaft Duathlon in Zeitz qualifiziert hatte und Susi Groß (BSV Friesen), der die Quali in Viernheim gelang, starteten zwei Athleten der Berliner Triathlon Union in den Farben der Nationalmannschaft. Zudem hatten sieben weitere Berliner in den Al-tersklassen der Wettkämpfe Ende Mai genannt.In den Einzelwettbewerben schlugen sich Carsten mit einem 26. Platz achtbar und Susi mit dem 18. Platz im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegenüber harter Konkurrenz.Als Mitglied der Mannschaftsstaffel des Nach-wuchses konnte Susi am Sonntag ihren bisher größten Erfolg erringen, für den sie auf dem zwei-ten Treppchenplatz mit der Silbermedaille geehrt wurde.Ingrid Mentschig vom SC Berlin siegte in der AK 65, zweite Plätze wurden von Stefan Sünder (Si-su) und Horst Ungewickel (LTC) errungen. Mo-ritz von Wysiecki (Sisu) und sein Vereinspräsi-dent Nico Hoene holten die Plätze 3 und 4. Antje Ungewickel vom LTC finishte als 6. ihrer AK.Mit diesem Ergebnis war die BTU einer der er-folgreichsten Verbände überhaupt.

Erfolge auf der Langstrecke:Wenn auch einige Athleten, mit denen über die lange Distanz zu rechnen gewesen wäre, gesund-heitlich begründet ausfielen oder mit dem Pan-nenteufel zu kämpfen hatten, konnten dennoch Athleten der BTU achtbare Erfolge auf der Lang-strecke erkämpfen.Beim Ironman Lanzarote im Mai errang Laura Bieger ( BSV Friesen ) einen guten 8. Gesamtrang und Angelika Krause (BSV Friesen) finishte als Dritte ihrer AK und qualifizierte sich für Hawaii.

Nach seinem AK-Sieg in Florida letzten Jahres holte Philipp Lorenz (BSV Friesen) bei den Deut-schen Meisterschaften über die Langdistanz in Kulmbach die Bronzemedaille seiner Altersklasse und belegte den 6. Gesamtrang. Nur wenige Wo-chen später finishte er beim „Regenrennen“ auf Hawaii als 148. und belegte den 12. Platz seiner Altersklasse.Anfang November im sonnigen Florida konnten sich mit Thorsten Grandke (BSV Friesen) Platz 25 und Sebastian Hauer (SSCBG) Platz 27 gleich zwei Berliner Athleten im Feld der Top-30 plat-zieren. Auch wenn hier nur die Athleten mit sehr guten Resultaten genannt werden, sollen die Leistungen der zahlreichen Starter der Berliner Vereine, die in Roth, Frankfurt, Klagenfurt, Rio und anderen Veranstaltungen finishten, nicht geschmälert wer-den.

DM Duathlon in Neustadt/Aisch: Einen Tag vor den bedeutenden Wettkämpfen des 08. September (Staffeltriathlon der Friesen und dem Weltcuprennen in Hamburg) fanden – fast unbemerkt von der Öffentlichkeit und von der DTU mit Missachtung gestraft – die Deutschen Meisterschaften Duathlon statt. Nachdem St. Wendel Mitte Juli die Ausrichtung des Events wegen abgesprungener Sponsoren an die DTU zurückgegeben hatte, fand sich mit Neustadt /Aisch Ersatz.Im Rennen der Elite – hier gingen lediglich 20 Athleten und 8 Athletinnen an den Start – nahmen aus Berliner Sicht Jan Diekow (SCC) und Carsten Birkholz (Sisu) teil. Auf selektiven Lauf- und Radrunden bei sommerlichen Temperaturen fi-nishte Jan auf einem sehr guten Rang. Carsten, für den es um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft gehen sollte, musste sich mit dem .... Rang zufrie-den geben – ein Ergebnis welches u.a. durch lang-wierige Knieprobleme bedingt war.In den entsprechenden Altersklassen erzielten Horst und Antje Ungewickel sowie Stefan Bahrdt (alle LTC) die Plätze eins, zwei und drei.

2. Bundesliga Ost und Liga der Masters:Mäßig bis gute Wettkämpfe, gute bis sehr gute Ergebnisse und ein unschönes Ende – so lässt sich im abgelaufenen Jahr die Saison der 2.Bundesliga und der Liga der Masters, die innerhalb der glei-chen vier Wettkämpfe ausgetragen wurden, cha-rakterisieren. Über Rathenow (die Organisation dieses Wett-kampfes muss wohl mit mäßig beschrieben wer-den – „Kartoffelacker“ als Wechselzone, schlecht gesicherte Radstrecke, zuwenig Kampfrichter), Erfurt (kalt, windig, selektiv, unprofessionelle Zeitnahme), Pirna (eigentlich ein schöner Wett-kampf, sieht man von kleinen Problemen ab) und Berlin (die Staffelpremiere, Probleme der Buh-row´schen Zeitnahme) zog die Karawane der Mannschaften. In der 2. Bundesliga gingen 14 Mannschaften (davon 5 aus Berlin) an den Start, in der Liga der Masters stellte Berlin mit vier Teams die Übermacht der sieben Teilnehmer.Mit einem „Start-Ziel-Sieg“ setzte sich das Multi-sport Team von Sisu souverän an die Spitze der Wertung und qualifizierte sich somit für die 1. Bundesliga des Jahres 2003. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der TSV Cottbus und der SkiClub Berlin.Das Team der Friesen, welches an den Leistungen gemessen, auch hier genannt werden müsste, wur-de vom Liga-Ausschuss – federführend war hier Norbert Hennig, der schon im letzten Jahr unver-hohlen seine Missgunst gegenüber den Friesen kundtat – wegen Einsatzes eines angeblich nicht nachgemeldeten Athleten, vom 2. auf den 10. Platz zurückgesetzt; zudem liegt eine massive Geldforderung im Raum.In der Liga der Masters mussten sich die Teams des TuS Neukölln und Sisu hinter dem USV Halle mit den Plätzen zwei und drei begnügen.

Berliner Meisterschaften in und um Berlin:Wie auch im letzten Jahr mussten die meisten Berliner Meisterschaften ins Berliner Umland, sprich nach Brandenburg, vergeben werden.Nach der Absage der Du-Night der Weltraum-jogger (wegen Nichtgenehmigung der Strecken-führung) wurden am 20. April in Cottbus die Du-athlon-Meisterschaften der Jugend A, Junioren, U23, Offenen Klasse und der Senioren ausgetra-gen. Viele Athleten fanden erst nach längerem Umherirren den Veranstaltungsort inmitten der Wälder um Cottbus, konnten dann aber – viel-leicht bedingt durch größere Adrenalinansamm-lung wegen fehlender Beschilderung – gute Leis-tungen erbringen.Um nicht, wie im letzten Jahr, diesen Bericht durch Zahlen und Namen unnötig in die Länge zu ziehen, verweise ich in Bezug auf die Platzierun-gen auf die mit Akribie geführten Ehrentafeln in den BTU-Briefen und Infos von Gerd Schmidl (Berliner Meister Duathlon, BTU-Brief 03, vom 23. Juli 02, Seite 7).Dort sind auch die Ergebnisse der Berliner Du-athlon Meisterschaften der Schüler A und Jugend B aufgeführt, die in gewohnt guter Organisation der Weltraumjogger im Rahmen des ersten Wett-kampfes des Schüler Cups 2002 am 26. April auf der Krone ausgetragen wurden.

Die Berliner Meister Triathlon der Schüler A und Jugend B wurden Ende Mai beim Power-Kid des TuS Neukölln, ebenfalls ein Klassiker unter den Berliner Veranstaltern, gekürt, während die Athle-ten der Altersklassen Jugend A und Junioren am 22. Juni nach Briselang in den Spreewald reisen mussten.Die Meisterschaften „der Großen“ – also der U23, offenen Wertung und Masters – wurden zwei Wo-chen später am Werbellinsee ausgetragen. Die Sieger und Platzierten sind in der Ehrenliste im BTU-Brief 03, vom 23. Juli 02, Seite 19 zu finden.

Dann der BerlinMan Mitte August, das leider nur alle zwei Jahre stattfindende Ausdauerevent über die Mitteldistanz. Ehrensache, dass hier die Meis-terschaften über diese Distanz ausgefochten wur-den.Während auch hier auf die Ehrenliste (BTU-Brief 04, vom 23. August 02, Seite 11) verwiesen wird, sollen dennoch zwei Athleten namentlich genannt werden. Sarah Lorenz und Thorsten Grandke (beide BSV Friesen) konnten jeweils nach der Berliner Meisterschaften über die Olympische auch Mitteldistanz für sich entscheiden.Thorsten Grandke holte zudem beim 10. World Medical Triathlon, der „Ärzteweltmeisterschaft“ in Bornhöved die Bronzemedaille.

Keine D-Kadersichtung in 2001???:Aufgrund der generellen Nachwuchssituation in Berlin (wie soll ein Verband Jugendarbeit ma-chen, wenn aus den Vereinen keine Jugendlichen kommen??) und der nicht geradezu konstruktive Zusammenarbeit einiger Jugendtrainer, fand im Jahr 2001 in Absprache mit dem Präsidium keine Kadersichtung statt, die Athleten des Nachwuchs-kaders wurden nahezu unverändert in den zu be-nennenden Kader des Jahres 2002 übernommen. Beabsichtigt mit diesem Verfahren wurde ein „Wachrütteln“ und eine Intensivierung der Ju-gendarbeit in den Vereinen. Von Einigen wurde das Fehlen der Kadersichtung erst mitten in der Wettkampfsaison bemerkt! Überwiegend scheint die Rechnung jedoch aufge-gangen zu sein, denn in Sachen Jugendarbeit hat sich im letzten Jahr Einiges getan, wenn auch auf drei Vereine (BSV Friesen, Sisu, SSCBG) kon-zentriert.

DM Duathlon Jugend und Junioren im Oden-waldZu der DM Duathlon Ende April in Viernheim reisten vier Athleten in den Odenwald, um auf einem engen, teils rutschigem von sechs verschie-denen Straßenbelägen gekennzeichnetem Stadt-kurs ihr Glück zu versuchen.Hier trug das Intensivtraining, welches in den Osterferien – anstatt Trainingslager – aus Kosten-gründen in Berlin stattfand Früchte.Die Sisu´s Aneka Gohlke und Tobias Dilling stell-ten sich erstmals der nationalen Konkurrenz und belegten mit den Plätzen 6 und 15 sehr gute bis gute Ergebnisse. In der AK der Juniorinnen holte Susanne Groß mit einer überraschenden Laufleis-tung den 4. Platz. Damit hatte sie zwar den Sprung aufs Stockerl verpasst, war aber auf den Zug zur EM Duathlon in Zeitz aufgesprungen und durfte dort erstmals in den Farben der National-mannschaft einen Wettkampf bestreiten.

DM Triathlon Jugend und Junioren im Saar-landDie 850 km lange Anfahrt nach Losheim im Saar-land nahmen 8 Berliner Athleten in Kauf, um bei guten klimatischen Bedingungen die deutschen Meistertitel des Nachwuchses zu küren.Auch hier ging ein Intensivtraining – analog zum Frühjahr – voraus, so dass die Athleten, die daran teilgenommen hatten, gut vorbereitet waren. Wieder waren es mit Aneka und Tobias die beiden Sisus, die sich mit den Plätzen 3 (Bronze!) und 4 am besten in Szene setzen konnten.Ebenfalls gut konnten sich Susanne Groß bei den Juniorinnen und Catharina Rösner in der U23 (beide BSV Friesen) mit den Plätzen 10 und 11 gegenüber der Konkurrenz behaupten.Die vier verbleibenden Athleten belegten in den Altersklassen der Jugend A, Junioren und U23 Platzierungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.Mit den Platzierungen wurde den von mir aufge-stellten Prognosen (siehe Tabellen) entsprochen.

D/C-Kadersichtung der DTU in Kienbaum:Wie in jedem Jahr sammelten sich um die Mo-natswende November/Dezember in Kienbaum die besten Athleten aller Landesverbände, um sich den kritischen Augen der Bundestrainer zu stellen. Nachdem Aneka Gohlke und Tobias Dilling schon im letzten Jahr an der D/C-Kadersichtung – zu Trainingzwecken – teilnahmen, obwohl sie auf-grund des Alters noch nicht berufen werden konn-ten, ging es in diesem Jahr um die Aufnahme in den erweiterten Jugend-Nationalkader. Mit zahl-reichen persönlichen Bestleistungen präsentierten sich die beiden in sehr guter Verfassung, so dass schon eine Woche später der erhoffte Brief der DTU mit der Berufung der beiden Sisus in der Geschäftstelle eintraf.

D-Kadersichtung in Berlin:Nachdem im letzten Jahr keine Kadersichtung stattgefunden hatte und sich in Bezug auf die Ju-gendarbeit in den Vereinen etwas getan hat, findet nun wieder eine Sichtung des Berliner Nachwuch-ses statt.Bedingt durch die Situation der Bäderlandschaft in der Stadt, war es jedoch nicht möglich, für bei-de Sichtungsteile – Schwimmen und Laufen – an einem Wochenende die notwendige Infrastruktur zur Verfügung gestellt zu bekommen.Somit fand am 21. Dezember die Kadersichtung Lauf in der Rudolph-Harbig-Halle statt. Rund 25 Athleten aus Berliner Vereinen stellten sich vor und erzielten zum Teil in den Altersklassen er-freuliche Ergebnisse.Bei den Läufen über 3000m und 5000m kam rich-tig Wettkampfstimmung auf, da der Verbandstrai-ner des BTB, Ron Schmidt, mit einem guten Dut-zend Athleten angereist war, um einen Leistungs-vergleich zu haben.Bedenklich in Bezug auf die Wertigkeit von Ver-anstaltungen der BTU ist das Fernbleiben aller Nachwuchsathleten eines der wenigen, Jugendar-beit betreibenden Vereins mit der Begründung, dass am selben Tag ein MTB-Fahren angesetzt sei und anschließend eine Weihnachtfeier stattfinde.Die Kadersichtung Schwimmen wird am 9. Feb-ruar 2003 in der Schwimmhalle am Sachsendamm stattfinden.

Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich zwi-schen der BTU und dem BTB:Im Hinblick auf eine mittelfristig mögliche Fusion beider Landesverbände, kam es in Kienbaum und während der Sportleistungskonferenz in Bad Se-geberg zu einem regen und konstruktiven Gedan-kenaustausch zwischen den Landestrainern beider Verbände, der eine wachsende Zusammenarbeit im Bereich des Jugendtrainings zur Folge haben soll. So sollen in Zukunft – nach Absprache mit den jeweiligen Präsidien – die Arbeiten für Trai-ningslehrgänge, Kadersichtungen und Wettkampf-reisen koordiniert werden.

Schüler-Cup 2002: Nach einigen unerfreulichen Terminzwistigkeiten konnten im abgelaufenen Jahr lediglich vier Ver-anstaltungen in der Endauswertung des Schüler-Cups 2002 berücksichtigt werden. Ende April der Schüler Duathlon der Weltraumjogger, einen Mo-nat später der Power-Kid des TuS Neukölln, An-fang Juli der Treptow-Köpenicker Schüler Triath-lon und Anfang Oktober der Duathlon der Poel-chau Oberschule. Insgesamt gingen nahezu 250 (Steigerung um 25% zum Vorjahr) Nachwuchs-athleten an den Start, von denen 10 Athleten 3 und 4 mal finishten.Mit, Tobias Dilling, Frederick Gogoll, Aneka Gohlke, Nadja Syring und Finn Ziegler wurden bekannte Nachwuchsathleten geehrt. Mit, Tobias Artner, Enrico Hentschler, Alexander Murrer und Sophia Zwick kamen neue Gesichter zu Ehren; die vier Letztgenannten trainieren unter Sebastian Hauer beim SSCBG, neben den Friesen und Sisu der verein in punkto Nachwuchsarbeit.Die Organisation des Schüler-Cups 2003, mit mindestens fünf Veranstaltungen ist schon ange-laufen.Neben dem Schüler-Cup der BTU fand im Südos-ten Berlins ein von den Friesen organisiertes Pen-dant statt.

Weitere Berliner Veranstaltungen:Auch wenn es in Berlin immer schwieriger wird, Genehmigungen für Mehrkampf-Ausdauerwett-kämpfe zu „erstreiten“, gibt es zum Glück immer noch einige Unverzagte, die Jahr um Jahr das „Wagnis Veranstaltung“ in Angriff nehmen. Mit der Nennung der Veranstaltungen sei den Organi-satoren an dieser Stelle herzlich für ihr zeitliches, finanzielles, körperliches und geistiges Engage-ment gedankt.Zum 2. Mal fand der Tower-Run des TuS Neu-kölln statt; dem Veranstalter, der auch für den Power-Kid/Sprint verantwortlich zeichnet. Neben dem schon im letzten Jahr wiederaufgelebten Wintertriathlon der Sisus bot auch der SSC Grü-nau eine solche Veranstaltung an; letzterer bietet auch dem Nachwuchs einen Schüler-Triathlon. Der SkiClub steigt mit einem Cross-Duathlon in den Kreis der Organisatoren ein. Auch wenn den Weltraumjoggern die geplante Du-Night nicht genehmigt wird, liegen mit dem Schüler-Duathlon, dem Volks-Triathlon am Schlachtensee und dem 6. BerlinMan noch immer drei Veranstaltungen in den Händen dieser außerordentlich guten Organisatoren. Die 14. Auf-lage des Team-Tris des SC Berlin ist das zweite Opfer der „Verwaltungswut“. Als neue Veran-staltung startet das TriTeam mit einem swim & run. Mit dem 12. Kallinchen-Tri des BSG Bund, dem Staffeltriathlon der Friesen und dem Schüler-Duathlon der Poelchau-Oberschule unter Mithilfe des SCC schließt sich die Saison und es scheint, als hätte das von mir im Sportwartbericht des letzten Jahres genannte „Veranstaltungssterben geendet.

FazitZu Anfangs schrieb ich, es geht langsam bergan. Auch für mich, wenn ich diesen Bericht schreibe, ist es eine Kurzreise durch die abgelaufene Sai-son, mit allen Höhen und Tiefen. In diesem Jahr überwiegen die positiven Aspekte deutlich, wobei die nationalen Erfolge des Nachwuchses , die internationalen- und Langstrecken-Erfolge der „Großen“ sowie eine forcierte Nachwuchsarbeit in den Vereinen den Ausschlag geben.Diese erfreulichen Sachverhalte dürfen jedoch nicht den Blick auf die bestehenden und auf uns zurollenden Probleme versperren. Als Beispiel seien hier die Schwierigkeiten bei der Organisati-on von Veranstaltungen, die Misere der BBB mit der daraus resultierenden Schließung von Schwimmhallen und die – noch niemand weiß, wie tief sie letztendlich sein werden – Kürzungen im Sportetat Berlins.Ob diesen Problemen den Kopf in den Sand zu stecken und jegliches Engagement einzustellen, für welches hier den Vereinen, den Veranstaltern und deren zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, den Athleten, den Sponsoren und sich sonst wie für die Belange des Triathlons einsetzenden Per-sonen gedankt werden soll, wäre der falsche Weg.

Ziele: Die nachfolgend aufgeführten Tabellen sollen in übersichtlicher Form die rein zahlenmäßige Ziel-stellung für Platzierungen bei den wichtigen nati-onalen Wettkämpfen des Nachwuchses (Jugend B, Jugend A und Junioren) darstellen.