Der Veranstalter SSC Berlin-Grünau hat für seinen Wettkampf am 25.6. die Freigabe des Windschattenfahrverbotes beantragt. Nach längerer Diskussion im BTU-Präsidium und einer Sitzung mit dem Veranstalter hat sich die BTU dazu entschieden, diesem Antrag stattzugeben.

Das Präsidium hat die Sicherheit der Athleten an oberste Stelle des Gespräche gerückt.

Auf der Radstrecke wird ein Rundkurs von 4,1 km Länge gefahren, auf dem einmal Überholverbote wegen Enge besteht; es müssen 10 bzw. 5 Runden gefahren werden; Start ist um 10.50 und 11.00; die Gruppen fahren ineinander und sind nicht mehr auseinanderzuhalten. Es sollen max. 100 Teilnehmer für Jedermenschtri und 100 für Olympische Distanz angenommen werden. Die Rundenzählung erfolgt manuell und mit Kamera.

Das BTU-Präsidium genehmigt diese Freigabe des Windschattenfahrens, da es sich um einen reinen Innenstadtkurskurs handelt. Die Genehmigung ist eine Einzelgenehmigung und gilt nicht für zukünftige Wettkämpfe. Die Sicherheit aller Athleten geht vor.

Bei Wettkämpfen nach § 5.2.9. Sportordnung ( Windschattenfahren erlaubt ) müssen die verwendeten Fahrräder - neben den Richtlinien in § 5.3.1 b-d SpO - folgende Lenkeinrichtung haben: Standardrennlenker, Armauflagen sind erlaubt, Auflieger dürfen die Linie zwischen den beiden Bremsgriffen nach vorne nicht überragen und müssen gebrückt sein. Scheibenräder sind nicht erlaubt."

Die DTU-Regeln müssen eingehalten werden; der Veranstalter ist darauf hingewiesen worden, frühzeitig alle Teilnehmer darauf aufmerksam machen. Eine Startgeldrückzahlung sollte nach Meinung der BTU erfolgen, sofern ein Teilnehmer nun vom Rennen zurücktritt (die Veranstaltung war zunächst mit Windschattenfahrverbot angemeldet.).