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Nach dem nächtlichen Flug nach Tel Aviv und der Busfahrt nach Jerusalem wurden wir am Montag beim Sportminister von Jerusalem empfangen. Er und Dudi Shermann von den Jerusalemer Triathleten erklärten uns, was in Israel für den Sport getan wird und welche herausragenden Wettkämpfe es gibt (z.B. Triathlon in Elat, Marathon in Jerusalem, Basketball in Tel Aviv).

So waren wir zunächst in einer Jugendherberge in Jerusalem untergebracht, um uns ein wenig einzugewöhnen. Nach vier Übernachtungen ging es dann in die Gastfamilien, die wir zum Teil schon vom Besuch der israelischen Delegation in Berlin im letzten Jahr her kannten.

Nach dem gemeinsamen morgendlichen Schwimmtraining, dem Radtraining im Regen im hügeligen Jerusalem und einem Lauftraining im Stadion der Universität war es soweit: wir starteten beim 1. Ashkelon-Triathlon über die Sprintdistanz 0,75 – 22 – 5.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
  • Yannik Duft (TVB 09) finishte seine erste Sprintdistanz nach internationalen Regeln mit guten 17 Minuten fürs Schwimmen, 43’ beim Radfahren und 26’ für die Laufstrecke. Während er beim Radfahren noch ans Aufhören dachte, überwand er sich und kam glücklich ins Ziel.
  • Lewin Rexin (BSV Friesen) belegte innerhalb der Berliner Delegation den 1. Platz in insgesamt 1:12:45. Ihm schien die Hitze am wenigsten auszumachen.
  • Niklas Gärtner (Weltraumjogger) kam in der ersten Schwimmgruppe aus dem Wasser, hielt sich gut beim Radfahren in der Spitzengruppe und rutschte leider kurz vor der Wechselzone aus den Radschuhen und musste ins Ashkeloner Krankenhaus gebracht werden. Zum Glück konnten dort Brüche ausgeschlossen werden, das Fahrrad jedoch wird erneuert werden müssen. Er hätte mit geschätzten 17 Minuten für die Laufstrecke sicherlich Platz 1 belegt.
  • Uwe Dettmann vom TVB 09 schaffte es mit 1:14:23 knapp hinter Lewin auf Platz 2 der Delegationsplatzierung.
  • Stefan Meißner (TuS Neukölln) finishte seinen Sprinttri in 1:21:11. Seinem Ziel, im nächsten Jahr den OstseeMan zu absolvieren, steht damit nichts mehr im Wege.
  • Sonja Bettge (Sisu) belegte in ihrer Altersklasse einen super 3.Platz in 1:19:55. Beim Wettkampf hatte sie zu wenig getrunken und das anschließende Lunch bekam ihr nicht, sodass die nächsten Tage nicht so erfreulich für sie wurden.
  • Christina Dräger vom TuS Neukölln absolvierte ihren ersten Sprinttri in 1:28:33. Auf der Laufstrecke lief sie wie in Trance und war nicht mehr ansprechbar.
  • Steffen Gack bestritt die Mini-Sprintdistanz und durfte sogar Windschattenfahren. Somit kam er als erster Berliner ins Ziel.
  • Hansel Tischer (Weltraumjogger) wurde bewusst, wie wichtig ein entsprechendes Training doch ist. Mit seinen 1:37:12 war er mit seinem Wettkampf zufrieden, den er auf Dudi Shermanns Rad einfach nur „enjoyen“ wollte.
  • Eine nicht-offizielle Staffel mit Juliette Gogoll, Jan Eggers und Kathrin Stenzel komplettierte Das Berliner Wettkampf-Ensemble.
  • Die mitgereiste Maren Gack schaute sich das Ganze noch als Zuschauerin an und wird in Kürze sicherlich ihren ersten Wettkampf bestreiten.

Natürlich haben wir während der Reise auch Yad Vashem besucht, was vor allem wegen der zahlreichen israelischen Soldaten interessant war.
Führungen nach Yafo und Tel Aviv sowie durch die Jerusalemer Altstadt rundeten unser Kulturprogramm ab.
Am Ende stand noch der Besuch am Toten Meer inklusive Aufstieg auf die Festung Massada auf dem Programm. Die 450 Höhenmeter schaffte Yannik auf dem „snakepath“ am schnellsten vor den drei „tough guys“ Niklas, Uwe und Lewin, die diesmal mit Palästinenser-Tuch ihre Köpfe vor der Sonne geschützt haben.

Auf dieser Reise haben wir – neben dem Triathlon-Wettkampf in Ashqelon - einen guten Einblick in die israelische Geschichte, die jüdische Kultur sowie in die historischen Stätten bekommen. Wir haben z.B. kosheres Essen kennengelernt und haben in den israelischen Gastfamilien die Festtage „Sukkot“ miterlebt.

Wir bedanken uns bei Dudi Shermann, Miri Feingold und Bari von den Jerusalemer Triathleten, den zahlreichen Gastfamilien, die unsere Kinder freundlich aufgenommen haben, sowie bei Dieter Dolgner vom Landessportbund Berlin für die Organisation der Reise.
Jugendwart Jan Eggers begleitete die Reise und konnte die organisatorischen Schwierigkeiten inkl. Krankenhausbesuchen und Einfangen von Taschendieben meistern….

Schön wäre es, wenn wir diese Reise in 3-4 Jahren wiederholen könnten.

Hansel Tischer