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Auch in der 2. Bundesliga-Nord sind in dieser Saison wieder Berliner Teams vertreten. Bei den Damen sind unter den 11 qualifizierten Teams 2 Berliner Mannschaften mit dabei. Die frisch aufgestiegenen Damen vom A3K und die 2. Mannschaft vom TuS Neukölln. Bei den Männern geht mit den insgesamt 18 Teams der TuS Neukölln mit Robert Scheibe vom TVB 09 als Verstärkung ins Rennen.

Am Vormittag ging es in der sogenannten "Grand-Prix"-Wertung einzeln, aber hintereinander als Staffel über die extrem kurzen Distanzen von 200m Schwimmen, 3,6 km Rad und 1,4 km Laufen. Für die Zuschauer spannend, weil dynamisch und temporeich. Für die Athleten schmerzhaft, weil unter starkem Sauerstoffmangel. Am Nachmittag wurden dann alle Teams mit ihren Rückständen vom Vormittag in ein Jagdrennen geschickt, dass im Team zu absolvieren war. Hier betrugen die Distanzen 300 m Schwimmen, 9,6 km Rad und 3,5 km Laufen.

 

Die Damen des TuS Neukölln II hatten sich gegenüber dem letzten Jahr sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärkt. und konnten sich berechtigte Hoffnungen auf eine Verbesserung gegenüber der letzten Saison machen. Die A3K-Ladies hatten gleich im ersten Rennen das Handicap nur mit 3 Starterinnen anzutreten. Da durfte jetzt nichts weiter schief gehen.
Für die Mädels vom TuS (Claudia Kratzenstein, Agnes Lukasiewicz, Antje Ungewickell und Sonja Schabram) lief es nahezu perfekt. Claudia Kratzenstein, die schon vor Wochenfrist in Gladbeck ihren Einstand in der 1.Bundesliga gegeben hatte, konnte sogar zeitgleich mit der Siegerin den 2.Platz in der Einzelwertung belegen.
 
Das Team brachte es mit den ebenfalls guten Leistungen der anderen auf Platz 3. Die A3K-Ladies (Diana Weißbach, Joyce Moewius und Anna Schwedler) hatten es zu dritt naturgemäß schwerer und mussten auch noch eine Zeitstrafe hinnehmen erreichten aber dennoch den 10. Platz in der Grand-Prix-Wertung. Diese Platzierung konnten sie am Nachmittag im Teamsprint festigen und den Abstand nach hinten vergrößern. Die Tus-Damen mussten im Teamsprint noch 2 Teams vorbeilassen, belegten aber einen dennoch nicht für möglich gehaltenen 5.Platz.
 
Bei den Männern hatte man vor der Saison beschlossen die Kräfte zu bündeln und ein schlagkräftiges Team aus TuS Neukölln und TVB an den Start zu schicken. TVB-seitig blieb allerdings nur noch Robert Scheibe übrig, der aber stets für vordere Platzierungen gut ist.
In Witten hoffte man auf Schadensbegrenzung, da starke Leute wie Norman Fenske und Gerrit Wegener zu Hause bleiben mussten. Im morgendlichen "Grand-Prix"-Einzelrennen (0,2-3,6-1,4) machte Robert Scheibe als guter Schwimmer und gleichzeitig routinierter Bundesligastarter den Auftakt. Souverän spulte er sein Programm ab und übergab an 6.Position. Bartosz Smeda und Ronald Pierenz waren ebenfalls stark konnten die Stellung halten. Hendrik Grosser mischte im Sattel sitzend das Feld ordentlich auf und fuhr mit unglaublichem Raddruck bis auf den 3. Platz vor!!! Leider schoss er etwas über das Ziel hinaus und drehte eine Extrarunde, die ihn weit zurückwarf. Bundesliganeuling Matthias Kindel sprang in die Bresche und rettete dem Team den 6.Platz in der Grand-Prix-Wertung und damit das A-Finale!
Am Nachmittag ging es im Wesentlichen darum den Platz zu verteidigen. Die nächsten beiden Teams folgten mit 4 bzw. 11 Sekunden Rückstand.

Beim Schwimmen ging dann Team Mitteldeutschland (Leipzig) vorbei und sorgte auf dem Rad für klare Verhältnisse. Die folgenden Teams konnten aber klar auf Distanz gehalten werden und das nicht zuletzt aufgrund der drittbesten Laufleistung im Finale!
 
Im Endergebnis kam ein guter 7.Platz raus, der aufgrund der Vorzeichen nicht unbedingt zu erwarten war.

Gesamtergebnis | Grand Prix | Einzelwertung