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Das Abschneiden des Berliner Aufsteigerteams vom TuS Neukölln kann man wohl als gelungenen Einstieg bezeichnen. Allen Unkenrufen zum Trotz behaupteten sich die "Berliner Jungs" mit einem starken ersten Auftritt in der neustrukturierten deutschen Eliteliga. In einem spannendem Zweiakter über 2 Tage präsentierten sie sich nicht nur als beste Aufsteiger, sondern konnten mit Platz 9 auch etablierte Teams hinter sich lassen.

 

Die top organisierte Veranstaltung in Paderborn begann am Samstag Abend in der "Schwimmoper" mit einem "Grand-Prix"-Rennen über 0,25-5-2,5 km. Die Männer starteten in 5 Wellen a 13 Startern. Am Ende des Schwimmabschnitts hieß es Beine in die Hand nehmen und ca. 200 m durch einen Fußgängertunnel in die Wechslezone. Dann folgten zwei winklige 2,5 km Schleifen auf dem Rad und zum Abschluss 2,5 km zu Fuß. Der Schwerpunkt dieses Formats lag eher auf der abschließenden Laufdisziplin  und natürlich hatten Fehlgriffe und -tritte bei den Wechseln noch härtere Konsequenzen zur Folge als sonst. Das musste sogar Vizeweltmeister Steffen Justus erfahren, der beim 1.Wechsel den Anschluss verpasste und seinen Lauf nicht wie erwartet gewinnen konnte. 

Teampräsentation

Außer Steffen Justus waren viele weitere große Namen, darunter zahlreiche Athleten der Nationalmannschaft und internationale Größen am Start und die Anspannung vor dem Rennen war enorm.

Dominik Kugler war der einzige mit Bundesligaerfahrung und wurde als Erster ins Rennen geschickt. Im schnellsten der 5 Durchgänge lieferte er eine unglaubliche starke Leistung ab und wurde in der Grand-Prix-Wertung 20ter!

Das war ein Auftakt nach Maß und für die anderen das Signal, dass wir hier nicht nur Kanonenfutter sind. Auch Norman Fenske hatte in seinem Lauf mit Jonathan Zipf und Christian Prochnow dicke Brocken zu schlucken. Am Ende war er nicht ganz zufrieden, war aber mit Platz 51 noch nicht aus dem Rennen. Bartosz Smeda hatte einen sehr souveränen Auftritt und kam auf Platz 43. Am größten war die Freude über unsere Jüngsten. Ian Manthey erwischte einen maßgeschneiderten Lauf und belegte am Ende mit der 25.Laufzeit(!!!) einen unglaublichen 41.Platz.

Hätte sich Niklas Gärtner beim 1.Wechsel keinen Patzer erlaubt, wäre bei ihm noch deutlich mehr drin gewesen. Mit Platz 50 übertraf er dennoch alle Erwartungen.

Nach Platzziffernaddition stand am Ende des Tages Platz 9 in der Teamwertung!

Der Rest des Abends ging bei der Pasta-Party damit drauf die Taktik für den Sonntag folgenden Einzel-Verfolgungssprint (0,75-20-5) zu diskutieren. Die Jungs waren richtig heiß!

Die beste Ausgangsposition hatte Dominik mit 1:14 Rücktstand. Dann folgten Ian (1:55), Bartosz (2:02), Niklas (2:23) und Norman (2:25). Nach dem Schwimmen bildete sich erwartungsgemäß vorne eine 7-köpfige Spitzengruppe mit 4x Buschhütten! Es folgte eine 14 köpfige Verfolgergruppe, die Dominik nur knapp verpasste. Nach Dominiks Gruppe (13 Athleten) folgt Bartosz' Gruppe, die Ian nur knapp verfehlte und eine gute Runde alleine fahren musste. Er bekam die Order auf die nächste Gruppe mit Niklas und Norman zu warten. Dominiks Gruppe war sich nicht einig und kam durch unkoordinierte Attacken nicht wirklich voran.

Bartosz Gruppe wurde am Ende von Normans Gruppe aufgefahren. Ian und Niklas mussten am Ende dem hohen Tempo mit den ständigen Antritten nach den zahlreichen Kurven und Wenden Tribut zollen und kassierten in der letzten Runde noch ca. 30 Sekunden auf Normans Gruppe.

Dominik bestätigte seine starke Leistung vom Vortag ließ seine Gruppe beim abschließenden Lauf einfach stehen. Mit 20. Laufzeit kam er auf einem sensationellen 26.Platz ins Ziel.

Auch Norman war wieder ganz der Alte und machte beim Laufen Platz um Platz gut. Als 37. brachte er eine hervorragende Platzziffer mit in die Wertung.

Bartosz behauptete mit einer tadellosen Laufleistung seine Platzierung nach dem Rad und wurde 43. Angeknockt vom harten Radsplit hatten Ian (50.) und Niklas (53.) am meisten zu kämpfen. Sie brachten es mit Bravour zu Ende und bestätigten das in sie gesetzte Vertrauen voll und ganz.

Am Ende bestätigte sich der 9.Platz in der Teamwertung! Nach langen harten Trainingsmonaten weicht die große Ungewissheit der Zuversicht sich in der Eliteliga behaupten zu können. Von entspanntem Zurücklehnen kann allerdings keine Rede sein. Mit Schliersee am 02.07.2011 wartet eine Herausforderung der "anderen Art" auf unsere Jungs.

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 jh